Einfamilienhaus im Winter, beheizt mit einer Wärmepumpe
Wärmepumpe

Heizen mit Strom vom eigenen Dach statt mit Öl und Gas.

Wir sind die Elektriker hinter Ihrer Wärmepumpe: Hausanschluss, Zählerschrank, Wärmepumpentarif und die Einbindung in Photovoltaik und Speicher, alles aus einer Hand in Schwarzenbek und Umgebung.

Eine Wärmepumpe macht aus einer Kilowattstunde Strom bis zu vier Kilowattstunden Wärme. Kommt der Strom dazu vom eigenen Dach, heizen Sie zu Kosten, die keine Öl- oder Gasheizung erreicht.

Das Prinzip

Aus 1 kWh Strom werden bis zu 4 kWh Wärme

Die Wärmepumpe erzeugt Wärme nicht, sie verschiebt sie: aus der Aussenluft ins Haus. Deshalb liefert sie ein Mehrfaches der eingesetzten Energie. Das Verhältnis heisst Jahresarbeitszahl.

1 kWhStrom hinein
Strom aus Netz oder PV
bis 4 kWhWärme heraus
Wärme für Heizung und Warmwasser

Jahresarbeitszahl von etwa 4 bei einer passend ausgelegten Luft-Wasser-Wärmepumpe; im Bestand sind je nach Vorlauftemperatur 3 bis 4 realistisch. Zum Vergleich: Eine Gasheizung liefert je Kilowattstunde Gas höchstens eine Kilowattstunde Wärme.

Wo sie passt

Drei Situationen, drei Antworten

Ob Neubau, Altbau oder die Kombination mit der eigenen Photovoltaikanlage: eine ehrliche Einordnung, wann die Wärmepumpe passt und worauf es dabei ankommt.

Neubau eines Einfamilienhauses mit Wärmepumpe
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Im Neubau

Fussbodenheizung und niedrige Vorlauftemperaturen sind der Heimvorteil der Wärmepumpe. Wir planen Zuleitung, Zählerplatz und die Steuerung nach Paragraf 14a EnWG von Anfang an mit, dann kostet die Vorbereitung fast nichts.

Wohnraum mit Heizkörper in einem Bestandsgebäude
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Im Altbau

Entscheidend ist die Vorlauftemperatur, nicht das Baujahr. Kommen die Heizkörper an kalten Tagen mit 50 bis 55 Grad aus, rechnet sich der Umstieg. Ein Heiztest im Winter kostet nichts und gibt Sicherheit vor der Entscheidung.

Thermostat regelt die Heizung in einem Wohnhaus
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Mit Photovoltaik und Speicher

Die stärkste Kombination: Das Energiemanagement hebt Warmwasser und Heizstäbe in die Mittagsstunden, die Wärmepumpe läuft zu einem erheblichen Teil mit Strom vom eigenen Dach. Mehr dazu unter Photovoltaik und Speicher.

Aussengerät einer Luft-Wasser-Wärmepumpe an der Hausfassade

Was wir als Elektriker übernehmen

Den Wärmeerzeuger setzt der Heizungsbauer, alles Elektrische kommt von uns. Genau an dieser Schnittstelle gehen sonst Wochen verloren.

  • Prüfung von Hausanschluss und Zählerschrank vor der Bestellung
  • Zuleitung, Absicherung und separater Zähler für den Wärmepumpentarif
  • Steuerbarkeit nach Paragraf 14a EnWG, sauber verdrahtet und dokumentiert
  • Anmeldung beim Netzbetreiber inklusive aller Unterlagen
  • Einbindung in Photovoltaik, Speicher und Energiemanagement
Kosten und Förderung

Womit Sie rechnen sollten

Richtwerte für den elektrotechnischen Teil in unserer Region. Den Wärmeerzeuger selbst bietet der Heizungsbauer an; auf Wunsch stimmen wir uns direkt mit ihm ab.

Vorbereitung

Elektro-Check

kostenlosbeim Vorortermin in unserem Einsatzgebiet
  • Hausanschluss und Zählerschrank prüfen
  • Leitungsweg und Zählerplatz klären
  • Schriftliche Einschätzung vor der Bestellung
Häufigster Fall

Anschlusspaket

1.800 bis 3.500 €Zuleitung, Absicherung, Zählerplatz, Anmeldung
  • Zuleitung bis 15 Meter inklusive
  • Steuerung nach Paragraf 14a EnWG
  • Separater Zähler für den Wärmepumpentarif
Mit Zählerschranktausch

Komplettumbau

ab 4.500 €wenn der alte Schrank die Vorgaben nicht mehr erfüllt
  • Neuer Zählerschrank nach aktueller Norm
  • Reserveplätze für PV, Speicher und Wallbox
  • Abnahme und Dokumentation durch den Meister

Die Werte sind Richtwerte, keine Angebote; nach dem Vorortermin erhalten Sie einen Festpreis. Für den Heizungstausch selbst sind über die Bundesförderung für effiziente Gebäude bis zu 70 Prozent Zuschuss auf die förderfähigen Kosten möglich; die Beantragung läuft über Heizungsbauer oder Energieberater, wir liefern die elektrotechnischen Unterlagen zu.

Häufige Fragen

Bevor Sie den Heizungsbauer beauftragen

Funktioniert eine Wärmepumpe auch im Altbau?
In vielen Fällen ja. Entscheidend ist die nötige Vorlauftemperatur: Kommen die Heizkörper an kalten Tagen mit 50 bis 55 Grad aus, arbeitet eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe wirtschaftlich. Ein Heiztest im Winter oder die Heizlastberechnung gibt vor dem Umbau Sicherheit. Oft reicht es, einzelne Heizkörper zu vergrössern.
Was hat der Elektriker mit der Wärmepumpe zu tun?
Eine Wärmepumpe ist ein Grossverbraucher am Hausnetz. Wir prüfen Hausanschluss und Zählerschrank, legen die Zuleitung, setzen den separaten Zähler für den Wärmepumpentarif, melden die Anlage beim Netzbetreiber an und binden sie in Photovoltaik, Speicher und Energiemanagement ein.
Lohnt sich die Kombination mit Photovoltaik?
Ja, die beiden Systeme ergänzen sich: Die Wärmepumpe verschiebt einen grossen Teil ihres Verbrauchs in die Stunden mit eigener Erzeugung, das Energiemanagement hebt die Warmwasserbereitung in die Mittagszeit. Mehr dazu auf der Seite Photovoltaik und Speicher.
Wie hoch ist die Förderung?
Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude sind beim Heizungstausch bis zu 70 Prozent Zuschuss auf die förderfähigen Kosten möglich, abhängig von Einkommen und Geschwindigkeitsbonus. Die Beantragung läuft über den Heizungsbauer beziehungsweise Energieberater; wir liefern die elektrotechnischen Unterlagen zu.
Braucht die Wärmepumpe einen eigenen Stromtarif?
Sie braucht keinen, aber ein Wärmepumpentarif mit separatem Zähler ist meist deutlich günstiger als Haushaltsstrom. Dafür muss der Zählerschrank einen zweiten Zählerplatz und eine Steuermöglichkeit nach Paragraf 14a EnWG hergeben. Beides richten wir ein.

Planen Sie eine Wärmepumpe? Rufen Sie uns vor der Bestellung an.

Zehn Minuten am Telefon und ein Blick auf Ihren Zählerschrank ersparen später Wochen an Wartezeit zwischen Heizungsbauer und Netzbetreiber.